
Liebe CVJM Community,
Es ist schon erschreckend, wenn man schaut, was alles auf der Welt passiert. Es scheint, als würde es nur immer schlimmer werden. Das kann einen schon ganz schön deprimieren.
Man sieht diese ganzen Schreckensnachrichten in den Medien und weiß nicht, was man tun kann. Ich fühle mich machtlos. Was kann ich kleine Person schon an dem großen Problem lösen?
Es gibt verschiedene Methoden zu versuchen damit umzugehen.
Man kann natürlich versuchen das ganze zu verdrängen oder keine Nachrichten mehr gucken. Man kann aber auch aktiv werden und mit Anderen darüber reden oder sich im Kleinen engagieren. Ob das im Geflügelverein, der Gemeinde, auf Arbeit oder in der Schule ist, ist dabei nicht wichtig.
Mir tut es auch manchmal gut meine eigene Welt genauer anzuschauen, um das Kleine nicht aus dem Blick zu verlieren. Es ist Frühling. Die kahlen Wiesen fangen an zu grünen und die Frühjahrsblüher erscheinen unzählbar. Es gibt sogar schon die ersten Insekten. Das konnte man sich im Winter gar nicht vorstellen. Da erscheint mir der Frühling oft wie etwas sehr Fernes. Aber bis jetzt kam der Frühling immer wieder. Das gibt mir Hoffnung. Wenn Gott jedes Jahr wieder den Frühling möglich macht und die Natur wieder anfängt zu leben, wieso soll das nicht auch mit den anderen Dingen so sein?
Eine andere Methode ist für eine buntere und friedlichere Welt zu beten. Mir hilft es zu wissen, dass Gott sich darum kümmern wird. Ich glaube, dass er sich wünscht, dass wir von unseren Ängsten und Wünschen erzählen. Natürlich kann man ihn aber auch loben. Wie zum Beispiel für diesen tollen Frühling.
In der Bibel stehen auch viele Stellen, die einen Mut machen können. Zum Beispiel:
„Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe: Ich, der Herr, habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung. Mein Wort gilt! Wenn ihr dann zu mir ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, will ich euch erhören.“ Jeremia 29,11f
Ich wünsche euch eine sonnige Frühlingswoche.
Hanna
Challenge: Macht doch diese Woche mal einen Spaziergang und schau, wo man alles den Frühling erkennen kann.

Liebe CVJM-Community,
Vor kurzem heiratete mein Bruder. Wir feierten ein wunderschönes Fest und vorher einen tollen Gottesdienst.
Als Trauvers hatte sich das Brautpaar Psalm 1,3 ausgesucht: „Er ist wie ein Baum, der nah am Wasser gepflanzt ist, der Frucht trägt Jahr für Jahr und dessen Blätter nie verwelken. Was er sich vornimmt, das gelingt.“
Ich finde es bemerkenswert, dass es in dem Vers, anders als in den meisten zur Hochzeit gewählten Sprüchen, gar nicht um Liebe zu gehen scheint.
Auf den zweiten Blick steckt in diesem Vers jedoch sehr viel Liebe. Der Psalm ist eine krasse Zusage Gottes. Es wird beschrieben, wie es Menschen ergeht, die dem Wort Gottes folgen.
Uns wird versprochen, dass Gott uns so versorgen wird, dass es uns gut gehen wird, wenn wir auf ihn vertrauen und dass wir auch für andere ein Segen sein werden, wie ein Baum, der den Menschen jedes Jahr eine Ernte beschert. Und ist das nicht Liebe? Von jemandem so umsorgt und unterstützt zu werden, dass es einem gut geht. In einer anderen Übersetzung heißt es: „der seine Frucht bringt zu seiner Zeit“. Das finde ich fast noch schöner.
Es bedeutet, dass wir uns Zeit lassen können. Wie oft im hektischen Alltag würde ich mir wünschen, dass mir das jemand sagt. Gott weiß, wann der richtige Augenblick für uns ist. Und so wurde es auch dem Brautpaar mitgegeben. „Ein Segen für andere sein“, bedeutet nicht, sich stressen zu müssen und selbst zu vernachlässigen. Wir können darauf vertrauen, dass es uns genau zum perfekten Zeitpunkt gelingt.
Am Ende steht die Zusage, dass das, was wir uns vornehmen, gelingen wird, weil wir von der größten Liebe, die es gibt, unterstützt werden.
Einen gesegneten Wochenstart wünscht dir
Renana
Challenge: Erinnere dich selbst oder einen Mitmenschen diese Woche in einem stressigen Moment daran, dass alles zu seiner Zeit gelingen wird.

Liebe CVJM-Community,
Nach einer langen stressigen Zeit ist nun bei mir so etwas wie eine Zeit der Ruhe eingetreten und ich hatte Zeit nachzugrübeln über verschiedenste Dinge. Besonders ist mir eines aufgefallen: Ich hatte oft den Gedanken, Gott etwas anzuvertrauen, hatte den Gedanken aber wieder verworfen, weil ich dachte, dass ich Gott mit solchen Belanglosigkeiten nicht belästigen möchte.
Klingt komisch, aber ich hatte das Gefühl, ich entehre ihn damit und machte mir dann Gedanken, um was ich denn beten sollte.
Ich hatte dann den Eindruck, dass Gott mir zeigen wollte, dass er mich sieht und kennt. Auch wenn ich mich nicht getraut habe, es zu ihm zu tragen, indem er genau das erfüllte, um das ich ursprünglich bitten wollte.
So habe ich also nach Bibelstellen gesucht und habe einige gefunden:
Gott sieht ins Verborgene (Matthäus 6),
er handelt immer (Johannes 5) und
er will alles hören, was in unserem Herzen vor sich geht (Philipper 4),
ganz wie ein Vater, der sich sehr gern die aus seiner Perspektive kleinen Probleme seiner Kinder anhört, sie aber ernstnimmt.
Gott will alles hören, egal wie wichtig, so lang es unser Herz bewegt und er ist immer da, um uns das zu geben, was wir wirklich brauchen.
Euer
Lukas Hoppe
Challenge: Frage dich selbst: Worum bittest du immer und wo denkst du, ist die Grenze von dem, was du mit Gott teilst. Warum ziehst du dort eine Grenze?

Liebe CVJM Community,
so langsam wird es Frühling, obwohl wir noch nicht mal richtig Winter hatten – zumindest keinen Winter mit schön viel Schnee. Einen Winter voller Schneeballschlachten, auf einem See Schlittschuhlaufen, Schneemännern bauen oder rodeln gehen. Und bei all dem Bedauern kam mit ein noch viel traurigerer Gedanke: Jesus hat in seinem Leben wahrscheinlich kaum oder nie Schnee gesehen. Ich habe das gegoogelt und Tiefsttemperaturen liegen in Israel so bei 6 Grad Celsius und es gibt nur sehr wenig Niederschlag (da hat sich seit 2000 Jahren nicht viel dran geändert).
Ja, ich weiß, die Verknüpfung von Schnee zu Jesus ist vielleicht nicht die Naheliegendste. Dabei repräsentiert Schnee Jesus oder andersherum irgendwie ganz gut. Der weiße reine Schnee ohne einen Makel. Der Schnee, der die Pflanzen vor Nachtfrösten abschirmt, so wie Jesus stets seine Hände über die Menschen gehalten hat. Bedacht und ruhig fallen Schneeflocken so wie auch Jesus zu seinen Jüngern gesprochen hat. Aber es ist auch der Beschimpfte. Zugeschneite Autos kommen heute vielen Menschen ungelegen so wie damals Jesus mit seiner anderen, vom Alten Testament abweichenden Lehre.
„Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee.“
Matthäus 28,3
Jesus ist irgendwie wie Schnee. Schnee ist irgendwie wie Jesus. Aber habt kein schlechtes Gewissen, wenn ihr das nächste Mal über den frischen knirschenden Schnee lauft. Ihr tretet Jesus nicht mit Füßen. Ihr hinterlasst nur Spuren im Schnee, so wie Jesus in unseren Leben Spuren hinterlässt und an unseren Mänteln und Mützen hängenbleibt.
Eure Maja Braunmiller
Challenge: Schau, ob du heute noch weitere Naturvergleiche für Jesus/Gott in deiner Umwelt findest.

Liebe CVJM-Community,
„Der Mensch plant seinen Weg; aber der Herr lenkt seine Schritte.“ (Sprüche 16,9)
Nach einer intensiven Prüfungszeit entschied ich mich, ein paar entspannende Tage am Bodensee zu verbringen. Ich wusste, dass ich in der kommenden Woche mit meinem Praktikum beginnen würde und machte mich auf an die Grenze zur Schweiz. Am vorletzten Tag meines Urlaubs erhielt ich eine spontane Nachricht von einer Freundin, die nicht weit entfernt im Skiurlaub war. Sofort überkam mich die Sehnsucht, wieder auf Skiern durch die Berge zu gleiten – ein Gefühl, das ich seit meiner Kindheit nicht mehr erlebt hatte. Ich mein, wann hatten wir das letzte Mal so richtig Schnee und passende Berge in der Nähe?
Obwohl mir die Entscheidung, für zwei Tage in diese Schneelandschaft zu fahren eher leicht viel, nagte mein Gewissen an mir: „Ist das wirklich eine gute Idee? Solltest du dich nicht besser auf dein Praktikum vorbereiten? Fragen die euch wahrscheinlich auch vor spontanen Entscheidungen im Kopf herumwirren.
Trotz dieser Bedenken entschloss ich mich schließlich zur Reise. Als ich schließlich in der verschneiten Bergwelt ankam, wurde ich mit einem atemberaubenden Anblick belohnt: sonnengeküsste Gipfel und glitzernde Pisten.
Der Trip hat sich mehr als gelohnt! Das Glücksgefühl beim Skifahren beflügelt mich noch heute in meinem Alltag und ich konnte voller neugeschaffener Energie in mein Praktikum starten. Ich habe mir fest vorgenommen, solche spontanen Erlebnisse öfter in mein Leben zu integrieren, denn: „Der Mensch plant seinen Weg; aber der Herr lenkt seine Schritte.“ (Sprüche 16,9)
Eure Paula Sachse
Challenge:
Welche spontane Entscheidung hat dich das letzte Mal so richtig bereichert?

Liebe CVJM-Community,
Und er fragte sie: Ihr aber, wer, sagt ihr, dass ich sei? Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Du bist der Christus! Markus 8,29
Ihr aber, wer, sagt ihr, dass ich sei? (Mk 8,29) Jesus selbst stellt die Gretchenfrage. Wer bin ich? Jesus will von seinen engsten Nachfolgern wissen, für wen sie ihn halten.
Petrus antwortet ihm, vermutlich spricht er für viele: Du bist der Christus! D.h. der Gesalbte.
Man könnte vielleicht sagen, es ist eines der ersten Glaubensbekenntnisse, die wir heute noch lesen können.
325: In einer Zeit, in der das Christentum aus verschiedenen Lehren besteht und sich immer mehr Menschen zum Glauben bekennen, suchen wichtige Vertreter nach gemeinsamen Glaubenssätzen, die seine theologische Essenz zusammenfassen. Im Konzil von Nicäa wird das sogenannte Große Glaubensbekenntnis grundgelegt. Es ist auch heute noch, vor allem in der katholischen Kirche, Teil der Liturgie.
Aber was haben diese historischen Hintergründe mit uns, 2025, zu tun? Auch heute stehen Gewissheiten auf wackligem Grund. Fake News, Virtual Reality, postmoderne Glaubenssätze, … Es ist schwierig geworden, sich auf einen gemeinsamen Konsens, eine „Wahrheit“ zu einigen. Aber das ist gar nicht mein Anliegen.
Ich finde es viel wichtiger, dass wir als Christinnen und Christen weiterhin Gemeinsamkeiten finden, ob am Sonntag oder an den anderen sechs Tagen der Woche. In kleinen Gesten oder Alltagsritualen, aber doch vor allem durch das Festhalten an der Liebe Gottes, die uns nie vergisst. Das sollte doch unser Grund sein nicht aufzuhören, einander offen und liebevoll zu begegnen.
Dann lässt sich auch auf die Frage antworten: Ihr aber, wer, sagt ihr, dass ich sei?
Euer Konstantin Stawenow
Challenge:
Was bedeutet es für dich zu glauben? Oder zu zweifeln? Und ist ein stilles Lauschen am Morgen nicht auch ein Gebet?
Zum 1.700 Geburtstag des Großen Glaubensbekenntnisses läuft bis zum 31. März unsere (Forschungsstelle Sprachkunst & Religion) ganz offene Ausschreibung #lyrischglauben. Wir freuen uns über eure Gedichte! Mach mit bei dieser lyrischen Aktion!

Liebe CVJM-Community,
wählen gehen, ist nicht lame.
In dieser Zeit, die oft von Unsicherheit und Herausforderungen geprägt ist, möchte ich euch ermutigen, eure Stimme zu erheben und aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft teilzunehmen. In Lukas 6,31 heißt es: „Wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, so tut ihnen auch.“ Diese goldene Regel erinnert uns daran, dass unser Handeln einen direkten Einfluss auf das Leben anderer hat.
Gerade in Zeiten politischer Wahlen ist es wichtig, dass wir uns bewusst machen, wie sehr unsere Entscheidungen die Gemeinschaft prägen können. Demokratie bedeutet nicht nur das Recht zu wählen, sondern auch die Verantwortung, für Werte wie Freiheit und gesellschaftliche Vielfalt einzustehen. Jeder von uns hat die Möglichkeit, durch seine Stimme ein Zeichen zu setzen – für Gerechtigkeit, Nächstenliebe und ein respektvolles Miteinander.
Als Christinnen und Christen sind wir dazu berufen, Licht in die Dunkelheit zu bringen und Hoffnung zu verbreiten. Indem wir zur Wahl gehen und unsere Überzeugungen vertreten, zeigen wir nicht nur unser Engagement für eine bessere Zukunft, sondern auch unsere Liebe zu unseren Mitmenschen. Es ist an der Zeit, aktiv zu werden und für die Prinzipien einzutreten, die uns am Herzen liegen.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass junge Menschen eine Zukunft haben. Nutzt die Gelegenheit und geht zur Wahl, um für eine Gesellschaft einzutreten, in der jeder Mensch wertgeschätzt wird – unabhängig von Herkunft oder Überzeugung.
Denkt daran: Ihr seid nicht allein auf diesem Weg. Gott steht an eurer Seite und gibt euch den Mut und die Weisheit, die ihr braucht. Lasst uns zusammen für die Bundestagswahl beten und aktiv, in Liebe und Respekt handeln.
Einen gesegneten Wochenstart
Nicole Fraaß
Challenge:
Mach einen Unterschied und geh wählen. Und wenn du noch nicht wählen darfst, dann ermutige deine Eltern, ihre Stimme abzugeben.

Liebe CVJM Community,
was ist deine letzte Mediensünde?
Ich gehöre zu den Menschen, die Serien nicht anfangen sollten zu schauen, weil ich es in der Regel nicht aushalte, nicht gleich alle Folgen durchzusuchten. Dennoch passiert es mir manchmal und dann ist es auch nicht unbedingt die beste Unterhaltungsqualität, die ich mir da gönne.
Ich gebe es zu, ich habe „The blind date – Germany“ gesehen. Im Bereich vom Trash-TV scheint es noch etwas niveauvoll zu sein. Was mich fasziniert hat, sind die Motive der Teilnehmenden. Es sind Singles, die die scheinbar ernsthafte Absicht haben, den Mann oder die Frau fürs Heiraten zu finden. Zum einen habe ich mich gefreut, dass Menschen noch an die Ehe glauben und nach dieser festen Bindung suchen. Zum anderen habe ich mich am Ende gefragt, ob es wirklich sein muss, dass ich diese persönliche Suche mit Zuschauer:innen so öffentlich teile. Das hat in mir die Frage ausgelöst, was in meinen intimen, persönlichen Raum gehört und welchen Teil des Lebens in den Öffentlichen? Was teile ich nur mit engsten Vertrauten und was dürfen alle von mir wissen?
Ich finde das mega spannend, wenn ich sehe, wieviel so Persönliches Menschen im öffentlichen Raum teilen, z.B. auf Social Media. Und wie sehr sich das verändert hat. Woher weiß ich, was da das richtige Maß ist? Was ist gesund für mich? Was schützt mich?
Im Januar habe ich über das Gebet gesprochen. Es ist ein sehr intimer Raum. Jesus sagt: Geh zum Beten in dein Zimmer. Mach es nicht für die Blicke der Menschen, sondern unter dem Blick des liebenden Vaters. Beten als persönliches Gespräch gehört erst einmal nicht in den öffentlichen Raum. Es ist die persönliche Beziehung zwischen Gott und mir. Das schließt nicht aus, auch mit anderen gemeinsam zu beten. Das Gemeinschaftsgebet tut einander gut.
Wie ist es mit anderen persönlichen Beziehungen oder Dingen, die mich beschäftigen? Was teile ich offen und was eher nicht. Spannende Fragestellung. Nimm sie gern mit in diese Woche.
Einen gesegneten Start
Nicole Fraaß
Challenge:
Teile eine persönliche Sachen mit Gott im Gebet.

Liebe CVJM-Community,
„Du tust mir kund den Weg zum Leben.“ (Psalm 16,11)
Der Monatsspruch für Februar ist aus einem Psalm Davids. Ein König Israels in schwierigen Zeiten. Er erlebte kriegerische Bedrohungen von anderen mächtigen Völkern und innerfamiliären Zwist in einem kaum zu übertreffenden Ausmaß. Hier spricht sich David selbst zu, von wo und von wem er Orientierung erwartet.
Der ganze 16. Psalm ist von Dankbarkeit geprägt. Er schöpft Hoffnung und neuen Lebensmut aus dem Erlebten. Prägende Segenserfahrungen in besonders herausfordernden Zeiten schenken ihm Zuversicht.
Auch heute erleben wir viel Herausforderndes, in kleinen und wie in großen Zusammenhängen. In diesen Jahren verändert sich die Welt in einem wahrhaft schwindelerregenden Tempo. Wohin wird uns dies führen?
Hier bin ich für die Überlieferung des Psalms dankbar. Gott bringt Gelassenheit ins Spiel, seine Uhr tickt bedächtig.
Der Monat Februar wird von der bevorstehenden Bundestagswahl geprägt sein. Ein Termin im Spannungsfeld zwischen Hoffnungen und Ängsten. Doch wir haben die Wahl zwischen Resignation und dem Weg zum Leben. Gottes Wege sind lebensbejahende Wege. Wer in diesen Zeiten mit beängstigen Szenarien um Wählerstimmen wirbt, hat es jedenfalls bei mir schwer Vertrauen zu gewinnen.
David lässt sich von den Herausforderungen der Gegenwart nicht einschüchtern, er richtet seinen Blick auf den Gott, auf den schon die Mütter und Väter vertraut haben. Er blickt gelassen nach vorn. Hier kann uns der biblische König ein Vorbild sein. Die beste Navigationssoftware nützt mir nur, wenn ich mein persönliches Ziel definiere. Ein Ziel darf uns so motivieren, dass auch anstrengende Zeiten und lange Wege diese Mühe wert sind. Das Psalmgebet definiert das Ziel und proklamiert voller Erwartung: Du tust mir kund den Weg zum Leben.
Einen guten Start in den Monat Februar wünscht
Euer Jörg Stawenow
Challenge:
Prüfe doch in dieser gefüllten und schnelllebigen Zeit: Hast du noch dein Ziel vor Augen?

Liebe CVJM-Community,
Der Januar ist der Monat im Jahr, wo viele versuchen ihre neuen Jahresvorsätze zu erfüllen. Dann gibt es noch den „dry January“ oder den „Veganuary“. Dabei versucht man im Januar keinen Alkohol zu trinken oder auf tierische Produkte zu verzichten (vegane Ernährung).
Damit wird der Januar automatisch zu einem Monat des Verzichtens und der Selbstkontrolle. Das erinnert etwas an die Fastenzeiten, die im Christentum auch ihre Stelle finden.
Ich habe manchmal das Gefühl, dass man solche Dinge tut, um sich selbst und auch anderen zu zeigen, dass man sein Leben im Griff hat und ein gesundes Leben führt. Aber das ist nicht immer der Fall. Auch wenn man sich vegan ernährt, drei Mal die Woche Sport macht (oder was auch immer man sich vorgenommen hat) kann man sich die Frage stellen: Mache ich das für mich, oder mache ich es, weil es andere auch tun, oder es andere gut finden könnten? Ich möchte damit nicht sagen, dass es schlecht ist, sich neue Angewohnheiten anzutrainieren.
Beim Schreiben bin ich über diesen Satz gestolpert, welcher das ganz gut zusammenfasst. „Du wirst glücklicher wirken, wenn du anfängst, mehr darauf zu achten, wie sich dein Leben anfühlt als darauf zu achten, wie es für andere aussieht.“
Man sieht viel zu oft wie perfekt das Leben von anderen aussieht und versucht vielleicht auch so zu leben. Aber macht mich das glücklich? Ich erwische mich immer wieder beim Versuch zu zeigen, dass alles gut ist und dass ich mein Leben im Griff habe. Aber auch ich habe die Tage, wo ich viel zu viel Schokolade auf dem Sofa esse, und einen Filmemarathon mache, obwohl ich den Wäschehaufen sehe. Aber auch solche Tage braucht es. Immerhin hat Gott nicht um sonst am siebten Tag geruht. Wenn man sich nur gehen lässt, fühlt man sich auch nicht gut. Ich denke unsere Aufgabe ist es, eine gesunde Mitte zu finden, damit man sich wohl fühlt.
Eine gesegnete Woche
Hanna Gäbler
Challenge:
Wo achtest du darauf, wie dein Leben aussieht und wo ist es dir egal? Fühlst du dich wohl mit deiner jetzigen Situation?
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